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Sie sind hier: / Muttertag 2010 Muttertag 2010Muttertag 2010Einmal im Jahr steht fast einjeder vor der Frage, was man zum Muttertag schenken soll. Was ist ein schönes Geschenk zum Muttertag? Was schenkt man Mama, was schenkt man der Frau zum Muttertag? Hierzu bieten wir als Experten für persönliche Geschenke zum Muttertag einige originelle Ideen an. Wann ist eigentlich der Muttertag?Gerne möchten wir Sie ein wenig über den Hintergrund des Muttertags informieren und Muttertagsgeschenke vorstellen. Muttertag 2010 ist übrigens am 9. Mai. Der Muttertag, in Deutschland jeden zweiten Sonntag im Mai begangen, ist der Tag, an dem die Kinder ihre Mutter oder der Ehemann die Mutter seiner Kinder ehren soll. Der Muttertag wird in Deutschland in jedem Jahr am 2. Sonntag im Mai gefeiert. Im Jahr 2010 findet der Muttertag somit am 9. Mai statt. Ausnahme: Fällt der 2. Sonntag im Mai auf Pfingsten, ist Muttertag eine Woche früher. In anderen Ländern hingegen wird der Muttertag durchaus an anderen Sonntagen begangen. Nicht zu verwechseln ist der Muttertag mit dem internationalen Frauentag, welcher am 8. März begangen wird. Ursprung des MuttertagsWie bei vielen unserer heutigen Feste und Ehrentage ist deren Ursprung schon im Altertum, bei den alten Griechen, zu finden. Zu Ehren der Göttin Rhea (=Fluß des Lebens) entstand ein Mutterkult, der mit einem großem Frühlingsfest gefeiert wurde. Rhea war die Urmutter, Tochter des Uranus und der Gaea, und Mutter aller Gottheiten und Göttinnen. Dieser Brauch setzte sich zeitweise über das Mittelalter hinweg fort. So wurde im England des 13. Jahrhindert der Sonntag Laetare als "mothering sunday" begangen, an dem man der Mutter Kirche für ihre Mutterschaft dankte und aus diesem Grunde auch der leiblichen Mutter Dank abstattete. Dieser Sonntag (Lätare) wurde von auswärtig lebenden Kinder genutzt, um die Eltern zu besuchen und sich bei der Mutter mit kleinen Geschenken zu bedanken.
In Thüringen war Lätare (Mittfastensonntag) allgemeiner Besuchstag mit großzügiger Bewirtung von Verwandten. Ähnliche Traditionen sind auch aus der Champagne und aus Wallonien bekannt. Richtigen Auftrieb gewann der Muttertag jedoch erst wieder an der Wende zum 20. Jahrhundert. Die Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Julia Ward Howe erregte 1872 mit der Forderung, dass amerikanischen Müttern ein offizieller Feiertag gebühre, Aufmerksamkeit. Interessant in diesem Zusammenhang, dass die Forderung nach einem „Muttertag“ erstmals aus der Frauenbewegung heraus kam – während diese später den Muttertag später lange als "reaktionär" verspottete. Entwicklung des MuttertagsNach dem Ersten Weltkrieg konnte sich der Muttertag auch in Europa durchsetzten. Zuerst in der Schweiz (1917) und in Skandinavien (1918/19), 1923 dann auch in Deutschland, wo er pikanterweise durch den Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber etabliert wurde. Im "Dritten Reich" erklärten 1933 die Nationalsozialisten den bislang privaten Familienfesttag zum Staatsfeiertag (zweiter Sonntag im Mai). Dies trug, in Verbindung mit manch anderen Maßnahmen der Nationalsozialisten wie der Verleihung des Mutterkreuzes, später dazu bei, Argumente gegen den Muttertag und das darin angeblich innewohnende reaktionäre Frauenbild zu liefern. Mit der Gründung der Bundesrepublik 1949 wurde der Muttertag wieder ein rein privater Feiertag. In der ehemaligen DDR wurde der Muttertag nicht offiziell begangen. Statt dessen wurde der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Bräuche und Geschenke zum Muttertag Rund um den Muttertag existieren verschiedene Bräuche. So wurde, insbesondere im angelsächsischen Raum, zu Ehren lebender Mütter eine farbige Nelke getragen, eine weiße Nelke zum Andenken an bereits verstorbene Mütter. Auch war ein Versenden oder Übergeben von so genannten Muttertagskarten üblich. Oftmals ein wenig umstritten ist es, ob es überhaupt angemessen sei, der Mutter bzw Ehefrau nur einen einzigen Tag zu widmen, oder ob man die Leistung der Frau und Mutter nicht das ganze Jahr über würdigen müsste. Diese Diskussion ist natürlich verständlich, aber genauso wie man einmal im Jahr Geburtstag begeht oder einmal im Jahr Volkstrauertag oder einmal im Jahr Valentinstag, ist Muttertag ein willkommener Anlass Mutter oder Ehefrau einmal im Jahr besonders zu feiern. Dennoch ist der Muttertag manchem leider zu einer unliebsamen Pflicht geworden. Gemäß einer Spiegel-Umfrage findet er jedoch deshalb breite Anerkennung, besonders bei jüngeren Männern, was sicherlich ein positives Zeichen ist. Geschenke und Geschenkideen zum MuttertagDie Suche nach einem Geschenk zum Muttertag stellt den Ehemann und die Kinder regelmäßig vor Herausforderungen - insbesondere wenn man nicht oder nicht nur die fälligen Blumen verschenken will. Heutzutage werden meist kleine Aufmerksamkeiten zum Muttertag verschenkt: Parfum, Pralinen, Blumen... Etwas einfallsreicher und mehr Sinn der Sache ist es, die Mutter (bzw. die Eltern) zu einem Essen einzuladen und den Tag mit ihnen zu verbringen. Als Aufmerksamkeit nicht falsch liegt man sicherlich mit Schmuck - nach Möglichkeit mit persönlichem Bezug, zum Beispiel mit dem Sternzeichen der Mutter oder dem speziellen Glücksstein für dieses Sternzeichen.
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